Ganz ehrlich: Selten auf solch eine beschämende Weise schlecht gefühlt wie jetzt. Aufkeimenden Gefühlsschwankungen, die in sich normalerweise wohltuend wirken sollten, gehe ich am besten mit Ignoranz, Desinteresse und einer Tasse heißem Amaretto Cappucino entgegen. So und nicht anders.
2.7.07 22:44


SIE IST LÄNGST VERLOREN
SIE IST FAST SCHON TOT
SIE IST ÜBERGOSSEN MIT LEICHT ENTFLAMMBAREN MITTELN
UND WARTET AUF DEN TODESSTOß
SIE KRIEGT KEINE LUFT
SIE ATMET SCHWER
SIE HAT NUR NOCH WENIGE TAGE
& WEIß ES GENAU
GLAUB MIR, SIE KANN NICHT MEHR

SIE LIEGT AM BODEN UM ZU STERBEN
UND ICH LASS SIE STERBEN DENN
ICH WEIß
SO SOLL ES SEIN

ICH WERDE SINGEN UND TANZEN
UND ES MIR MIT ANSEHEN WIE SIE
LANGSAM UNTER MIR ZERBRICHT


Ich hasse Zwickmühlen und Gefühlsduselei.
1.7.07 21:49


Also, sagen wir es mal so: Wenn der eigene Körper langsam zu einem Wrack mutiert und man förmlich zugucken kann, dann sollte überlegt sein, etwas dagegen tun. Wenn es aber derzeit nichts gibt, dann kann man sich glücklich schätzen, solange er noch das tut was man ihm sagt... So kommt es dann zwar einerseits, dass ich den Wecker ausmache und erst um 6:40 aufwache (wo ich um 7 doch schon da sein hätte müssen), auf der anderen Seite hat es mich bis 6:49 tatsächlich noch ins Auto gebracht. Irre, dass so etwas funktioniert, wenn es muss, oder? Alles, was ich in den 9 Minuten geschafft habe, bringe ich sonst in einer Stunde unter...
Und da ich mich fühle als hätte man mir die Kraft aus sämtlichen Körperteilen gezogen, und meine Gedankengänge bloß noch platt und leer sind, (und ich merke, dass das manchmal ganz angenehm sein kann), widme ich mich nun dem, naja, Nichtstun, inklusive dem Warten auf Frau K. ♥
29.6.07 11:41


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ich werde dorthin zurückgehen
wo ich begonne habe
bevor alles aus dem ruder lief
find mich oder nicht.